Originalrezept:
Schäle und reibe ein Viertel Pfund ſüße und 4 Loth bittere Mandeln, gib ſie auf eine Schüſſel, gib dazu ein Viertel Pfund geſtoßenen Zucker, ein bischen Schnee, und treibe es recht ab; dann lege den vierten Theil davon auf die Seite, in die drei Theile gib 2 bis 3 geſtoßene Gewürznelken, 1 Quentchen Zimmt, 1 Quentchen Muskatennuß, 1 Löffel vollrothen pulveriſirten Sandel, und arbeite es recht ab; nun mache daraus ein längliches Laiberl, das Weiße gib obenauf und drücke es zu; hierauf zerſchneide es auf breite Schnitte, ordne ſie auf ein Papier und laß ſie abtrocknen. Es ſieht ſehr täuſchend aus; um es noch täuſchender zu machen, kann man ſtatt Pfeffer und Salz geriebene Chokolade und geſtoßenen Zucker auf den Tiſch dazu geben. Gehört auch unter das Zuckerwerk.
Kategorisierung:
Süßspeisen:Hauptzutaten: Bittermandel, Eischnee, Muskatnuss, Nelken, Rotes Sandelholz, Schokolade (gerieben), Zimt, Zucker
Transkription:
Julian Bernauer
Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Schinken von Zucker.", in: Die Hausköchin (1867), 19-27,
online unter: https://www.historische-esskultur.at/rezeptforschung/?rdb_rezepte=schinken-von-zucker (22.11.2024).
Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.
In folgendem Projekt erschlossen: ATCZ kulinarisch (2022)